Die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung

Die Flaggen der Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung. Foto: Thierry Gassmann. (11054).
Die Flaggen der Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung

Internationales Komitee vom Roten Kreuz

Gebäude des IKRK in Genf. Foto: Martin Schmid.
Gebäude des IKRK in Genf

Gründungsorgan der Bewegung ist das IKRK mit Sitz in Genf. Das IKRK ist eine private, neutrale und unabhämngige Schweizer Organisation mit dem humanitären Auftrag, sich weltweit für den Schutz der Opfer von bewaffneten Konflikten einzusetzen.

Es leitet und koordiniert internationale Hilfsaktionen in bewaffneten Konflikten, besucht Kriegsgefangene und organisiert einen Zentralen Suchdienst. Die Konfliktparteien ruft das IKRK zur Einhaltung des Rechts auf, um den Schutz der nicht am Konflikt Beteiligten und die Beachtung der Beschränkung bei Waffeneinsätze und Kriegsführungsmethoden zu gewährleisten. Darüber hinaus spielt das IKRK eine wesentliche Rolle bei der Weiterentwicklung des Humanitären Völkerrechts.

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Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften

Internationale Föderation. Kurzfilm bei Youtube
Film der Internationlen Föderation über ihre Aufgaben

Die Internationale Föderation (IFRK) ist der Dachverband der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften und hat ihren Sitz ebenfalls in Genf.
Sie wurde am 5. Mai 1919 in Paris gegründet.

Auf Anregung des Amerikanischen Roten Kreuzes und mit Unterstützung der Nationalen Rotkreuz-Gesellschaften von Frankreich, Italien, Japan und England wurde die "Liga der Rotkreuz-Gesellschaften" im Geist von humanitärer Solidarität und für die Hilfe in Friedenszeiten gegründet.

Sie unterstützt die Entwicklung Nationaler Gesellschaften sowie den Ausbau ihrer Dienste der am meisten Schutz- und Hilfebedürftigen. Sie koordiniert die internationale Hilfen der Nationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften im Fall von Natur- und technische Katastrophen und fördert nationale Katastrophenschutzprogramme. Weiter fördert sie die Blutspendearbeit, die Erste-Hilfe-Ausbildungen in aller Welt und auch die internationale Zusammenarbeit im Bereich des Jugendrotkreuzes.

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Nationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften

189 Nationale Rotkreuz- oder Rothalbmond-Gesellschaften weltweit.

Nationale Gesellschaften, wie z. B. das Deutsche Rote Kreuz, sind in ihrem Staat als freiwillige Hilfsgesellschaft gemäß den Regeln der Genfer Abkommen anerkannt. Als solche erfüllen sie in Friedenszeiten ein breites Spektrum an humanitären Aufgaben im Katastrophenschutz sowie im Gesundheits- und Sozailwesen. Im Bedarfsfall arbeiten die Nationalen Gesellschaften beim Zivilschutz mit und unterstützen den Sanitätsdienst ihrer Streitkräfte.

International leisten die Nationalen Gesellschaften in bewaffneten Konflikten und Katastrophensituationen humanitäre Hilfe. Außerdem helfen sie durch ein weltweites Suchdienst-Netzwerk bei der Familienzusammenführung.

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Die Grundsätze der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung

Die Grundsätze der Bewegung binden alle Rotkreuz-Mitglieder an bestimmte, seit vielen Jahren festgelegte ethische Grundsätze. Im Jahre 1965 wurden die Grundsätze der Bewegung schriftlich fixiert und verabschiedet. Im Jahre 1986 folgte eine textliche Anpassung der Grundsätze. Den deutschsprachigen Text der Grundsätze findet ihr unten im Downloadbereich.

 

Eine geschichtliche Übersicht

Bis zur Verabschiedung unser Grundsätze war es ein langer Weg; bereits Dunant hatte erste Ideen in seiner Schrift "Eine Erinnerung an Solferino" niedergeschrieben. Es dauert aber noch bis zum Jahr 1965 bis zur Verabschiedung. Hier gibt es einen geschichtlichen Kurzüberblick.

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